{"id":19892,"date":"2023-07-10T06:51:00","date_gmt":"2023-07-10T04:51:00","guid":{"rendered":"https:\/\/c01.purpledshub.com\/alh-editor\/?p=19892"},"modified":"2023-06-28T15:53:45","modified_gmt":"2023-06-28T13:53:45","slug":"gesundheit-in-deutschland-mittelmaessig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/c01.purpledshub.com\/alh-editor\/2023\/07\/10\/gesundheit-in-deutschland-mittelmaessig\/","title":{"rendered":"Gesundheit in Deutsch&shy;land: Mittelm\u00e4\u00dfig"},"content":{"rendered":"\n<p>Mittels Pr\u00e4vention und fr\u00fchzeitiger Behandlung lie\u00dfen sich viele Todesf\u00e4lle vermeiden. Zu diesem Schluss kommt eine Analyse eines Krankenversicherers. Sie zeigt auch auf, dass die Bundesb\u00fcrger mehr Geld als der EU-Durchschnitt f\u00fcr Medikamente ausgeben, dort aber auch keine Versorgungsl\u00fccke feststellen m\u00fcssen. Deutschland rangiert im EU-Gesundheits-Vergleich auf Platz 18 von 31.<\/p>\n\n\n\n<p>Die B\u00fcrger legen hierzulande zwar Wert auf ihre Gesundheit, haben gleichzeitig aber ein zwiegespaltenes Verh\u00e4ltnis zur Vorsorge. Das zeigt eine Untersuchung eines privaten Krankenversicherers. Obwohl Deutschland in manchen Punkten bessere Werte als der EU-Durchschnitt vorweist, belegt die Bundesrepublik im Gesamtranking der Studie nur Platz 18 von 31.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Untersuchung basiert auf Daten von&nbsp;Eurostat, dem statistischen Amt der Europ\u00e4ischen Union, der Webseite Our World in Data.org, der&nbsp;Organisation f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung&nbsp;(OECD) und der&nbsp;Welt-Gesundheitsorganisation&nbsp;(WHO).<\/p>\n\n\n\n<p>Mittels dieser Daten wurden elf Kriterien miteinander verglichen, darunter Lebenserwartung, Atemwegserkrankungen und sportliche Aktivit\u00e4ten der B\u00fcrger. Jeder dieser Faktoren wurde mit einem bis 31 Punkten bewertet. Je mehr Punkte, desto besser.<\/p>\n\n\n<figure><img src=\"https:\/\/c01.purpledshub.com\/alh-editor\/wp-content\/themes\/alh\/assets\/img\/previews\/alh-percentage-section.jpeg\"><\/figure>\n\n\n<p>Auch die Ausgaben f\u00fcr die ambulanten Behandlungen liegen mit 1.221 Euro pro Kopf wesentlich \u00fcber dem EU-Durchschnitt von 1.022 Euro. Das Gleiche gilt f\u00fcr die station\u00e4ren Behandlungen \u2013 hier sind die Ausgaben in Deutschland mit 1.212 Euro pro Kopf ebenfalls h\u00f6her als in der EU mit 1.010 Euro.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz dieser Ausgaben liegt Deutschland in Sachen Gesundheit der Bev\u00f6lkerung nur im Mittelfeld. Die besten L\u00e4nder sind hier Norwegen, gefolgt von Schweden, der Schweiz und Island. So liegt die Lebenswartung in Deutschland mit 81,1 Jahren minimal h\u00f6her als im EU-Schnitt (80,9 Jahre). Verglichen mit Spanien (83,4 Jahre), Italien (83,1 Jahre) oder Frankreich (82,7 Jahre) ist die Bundesrepublik aber eher im Mittelfeld.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"h-medizinische-versorgung-gesichert\">Medizinische Versorgung gesichert<\/h2>\n\n\n\n<p>Wer ein mittleres oder hohes Einkommen bezieht, braucht sich laut Studie keine Gedanken um die Versorgung mit Medikamenten zu machen. Die Quote derjenigen, die einen ungedeckten medizinischen Bedarf meldeten, liegt hier bei null Prozent. Leute mit niedrigem Einkommen wiederum gaben zu 0,7 Prozent eine Versorgungsl\u00fccke an.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Trotz der guten medizinischen Versorgung ist beim Thema Pr\u00e4vention noch Luft nach oben. Laut der Untersuchung lie\u00dfen sich durch Pr\u00e4vention und fr\u00fchzeitige Behandlungen \u00fcber 230 Todesf\u00e4lle pro 100.000 Einwohner vermeiden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zum Thema Pr\u00e4vention geh\u00f6ren auch eine gute Ern\u00e4hrung und Bewegung. Immerhin 67,3 Prozent der Untersuchten treiben einmal pro Woche Sport. Das ist zwar \u00fcber dem EU-Durchschnitt (44,3 Prozent), aber weit unter den Skandinaviern (Norwegen: 84,2 Prozent, D\u00e4nemark: 75,8 Prozent, Schweden: 75,3 Prozent).<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"h-todesursachen-alkohol-rauchen-und-ungesunde-ern-hrung\">Todesursachen: Alkohol, Rauchen und ungesunde Ern\u00e4hrung<\/h2>\n\n\n\n<p>Im vergangenen Jahr waren Herz-Kreislauf-Erkrankungen die h\u00e4ufigste Todesursache, gefolgt von Krebserkrankungen. Auch nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gingen bereits 2021 ein Drittel der Sterbef\u00e4lle auf Krankheiten des Kreislaufsystems wie Herzinfarkt, Bluthochdruck oder Schlaganfall zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt sind letztes Jahr 1,06 Millionen B\u00fcrger in Deutschland verstorben, das waren mehr als jemals zuvor.<\/p>\n\n\n\n<p>Gut 14 Prozent der Todesf\u00e4lle in Deutschland sind auf ungesundes Essen und Trinken zur\u00fcckzuf\u00fchren. Auch Rauchen geh\u00f6rt zu den Risiken, wie die Untersuchung darstellt. Demnach rauchen 28,4 Prozent der Deutschen t\u00e4glich oder gelegentlich. Zudem lassen sich statistisch 5,5 Tote pro 100.000 Einwohner auf Alkoholmissbrauch zur\u00fcckf\u00fchren. Im EU-Durchschnitt sind es 3,57 statistische Todesf\u00e4lle.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"h-vorsorgeuntersuchungen-f-r-die-gesundheit\">Vorsorgeuntersuchungen f\u00fcr die Gesundheit<\/h2>\n\n\n\n<p>\u00dcbrigens: Krankenversicherte haben hierzulande abh\u00e4ngig vom Alter einen Anspruch auf diverse kostenlose Fr\u00fcherkennungs- oder Vorsorgeuntersuchungen. Welche dies sind, listet das Webportal des\u00a0Bundesministeriums f\u00fcr Gesundheit\u00a0im Bereich \u201e<a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/themen\/praevention\/frueherkennung-vorsorge.html\">Fr\u00fcherkennung &amp; Vorsorge<\/a>\u201c auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Untersuchungen helfen, vorhandene Risikofaktoren oder bereits bestehende Krankheiten fr\u00fchzeitig zu erkennen, um fr\u00fchestm\u00f6glich zu therapieren. Damit steigen zum einen die Chancen, dass man erst gar nicht an bestimmten Krankheiten erkrankt. Zum anderen lassen sich aber auch die Heilungschancen bei vielen, teils schweren Krankheiten deutlich verbessern, wenn man sie bereits in einem fr\u00fchen Stadium entdeckt und behandelt.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"h-private-krankenversicherung-der-hallesche-vorsorge-wird-bei-uns-gro-geschrieben\">Private Krankenversicherung der Hallesche &#8211;<br><strong>Vorsorge wird bei uns gro\u00df geschrieben<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>In allen <a href=\"https:\/\/www.hallesche.de\/privatkunden\/private-krankenversicherung\/angestellte-und-selbststaendige\">drei Tarifen unserer NK.select-Familie<\/a> sind Vorsorgeuntersuchungen &#8211; anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung &#8211; unabh\u00e4ngig vom Alter und ohne Begrenzung auf die gesetzlichen Programme. Vorsorgeuntersuchungen, Schutzimpfungen und Zahnprophylaxe werden nicht auf den Selbstbehalt\/Bonus angerechnet und sind unabh\u00e4ngig von der Beitragsr\u00fcckerstattung.<\/p>\n\n\n<figure><img src=\"https:\/\/c01.purpledshub.com\/alh-editor\/wp-content\/themes\/alh\/assets\/img\/previews\/alh-image-text-banner.jpeg\"><\/figure>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Medikamente und Behandlungen kosten viel Geld, im Vergleich zu anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern hierzulande sogar besonders viel. 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